Herbstausflug 2008 nach Baden-Baden.

Gut gelaunt bestiegen wir am Samstag, 20 September unsere Autos und fuhren auf der A5 Richtung Baden-Baden.

Sonnenstahlen begleiteten uns.

Nahe der A5-Ausfahrt Baden-Baden hatten wir unser erstes Ziel erreicht, die geistliche Raststätte St. Christophorus gleich hinter der kulinarischen Raststätte gelegen. Wir besuchten die Autobahnkirche und tankten gleichzeitig etwas Ruhe.

Pünktlich um 10:30 Uhr empfing uns unsere quicklebendige Stadtführerin Frau Ossa de Villena am Eingang des Spielcasinos. Baden-Baden ist ohne sein Casino so wenig vorstellbar, wie ohne Bäder. Die Spielbank in Baden-Baden gehört zu den ältesten und traditionsreichsten in ganz Europa. Noch heute rollt die weiße Kugel in den berühmten Prunksälen, die der Spielbankpächter Edouard Bénazet von Pariser Innenarchitekten gestalten ließ.

Nun ging es weiter durch den Kurpark zur Trinkhalle, die nach den Plänen Heinrich Hübschs, (der ein Kind Weinheims war), von 1839-1842 rechterhand des Kurhauses erbaut wurde. Hier erfuhren wir, wie es früher in Baden-Baden zuging. Wie es heute ist, haben wir hautnah gespürt.

Frau Ossa de Villena führte uns über die Oos und die Einkaufsmeile - die wir aber auch nur erahnen durften - hinauf in das Bäderviertel und Altstadtviertel. Hier erfuhren wir etwas über den Florentiner Berg, den Marktplatz, die katholische Stiftskirche, das Friedrichsbad, die Caracalla-Thermen, die Fettquelle und die Römischen Badruinen. In den Bädern des Mittelalters spielte sich in hohem Maße das öffentliche und private Leben ab. Bäder waren einige der wenigen Orte, die jedermann von morgens bis abends zugänglich waren. Frau Ossa de Villena hat uns sehr bildlich nahegebracht, wie das Treiben in den Bädern damals war. Unten in der Stadt angekommen brachte sie uns nahe, dass schon die Römer die heilende und belebende Wirkung des Thermalwassers erkannt haben und nach Baden-Baden kamen, um sich hier verwöhnen zu lassen.

Nach der Besichtigung der römischen Bäderanlage gingen wir in den Gasthof Löwenbräu mitten im Herzen der Fussgängerzone und haben uns für den Nachmittag gestärkt.

Gemeinsam fuhren wir mit dem Bus und der Bergbahn auf den Merkur, Baden-Badens Hausberg. Dort oben haben wir die Sonne und den Ausblick genossen. Zurück in der Stadt, haben wir uns ein schickes Café gesucht und anschliessend haben wir den Bummel durch Baden-Baden über den roten Teppich gemacht. An diesem Wochenende war eine ganz besonders schöne Atmosphäre in Baden-Baden.

Gegen 18:00 Uhr fuhren wir Richtung Heimat und zu Hause angekommen, haben wir im Gasthof „Zum Alex“ den schön verlebten Tag ausklingen lassen.


Manchmal lebt man, zumindest ein paar Augenblicke lang, wie im Paradies.
Edward Espe Brown
 

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